Wählen ist sinnlos!

Wählen gehen heißt Vertrauen schenken. Aber sind Sie doch mal ehrlich. Vertrauen Sie wirklich einer Politik, die uns Bürger voraussichtlich in diesem Jahr mit weiteren 100 Milliarden Euro Nettokreditaufnahme in die Schuldenfalle treibt und so die Pro-Kopf-Verschuldung im Lande auf knappe 25.000 Euro drückt? Vertrauen Sie wirklich einer politischen Führung, die mit Steuergeldern marode Landesbanken und Großindustrien saniert, während immer mehr alte Menschen und Kinder in Deutschland unter der Armutsgrenze leben? Vertrauen Sie wirklich einem System, das Kriege in Ländern wie in Afghanistan als geleistete Aufbauhilfe deklariert? Vertrauen Sie einer Regierung, die Steuersenkungen verspricht, während sie in den letzten wirtschaftlich guten Jahren statt Rücklagen zu bilden immense Schulden anhäufte? Vertrauen Sie Führern, die uns Bürgern eine europaweit gültige Verfassung aufoktroyieren ohne uns zu fragen, ob wir uns mit den Inhalten überhaupt einverstanden erklären?

Meine Antwort ist eindeutig nein! Nein, ich vertraue diesem System meine Stimme nicht an. Weder werden wir den Grundsätzen einer sozialen Marktwirtschaft gerecht noch bewegen wir uns innerhalb echter demokratischer Strukturen. Im besten Falle befinden wir uns in einer »Demokratur«, in der gewählte Personen den Wünschen von Wirtschaftsverbänden, Lobbyisten oder Magnaten gerecht werden anstatt sich um die Erfordernisse eines sozial tief gespaltenen Landes zu kümmern. Wir Bürger sind für den Staat nur noch als Konsument und Wähler interessant. Nein, nicht mit mir! Und damit stehe ich nicht allein auf der Flur, denn ich gehöre wie 40 Prozent aller Wahlberechtigten mit Abstand zur größten Partei der Nichtwähler. Ein Armutszeugnis für eine gescheiterte Politik.

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