Valentin statt Dresden

Valentienstag als Verdrängungsmechanismus für den Völkermord an Flüchtlingen, Frauen und Kinder in Dresden am 14. Februar 1945

Valentin statt Dresden
Valentinstag als Zwangsimpfung zum Zwecke der Verdrängung der Geschehnisse am 14. Februar 1945 in Dresden!

Wenn am 14. Februar Valentinstag zelebriert wird, sollte man eigentlich wissen, dass dieser Brauch keine Tradition in unserem Lande hat, sondern durch US-Soldaten nach dem Zweiten Weltkrieg nach Deutschland importiert wurde. 1950 veranstaltete man – bezeichnenderweise in Nürnberg als ehemaligem Reichsparteitagsdomizil der Nazis – den ersten „Valentinsball“. Damit wurde der Valentinstag dann wohl „offiziell“ in der BRD eingeführt.

Richtig bekannt wurde der Valentinstag im Laufe der Jahrzehnte nach dem Krieg aber erst mit Hilfe immenser PR-Kampagnen der deutschen Besatzermächte, wobei man das floristische Gewerbe gezielt mit einbezog, da Blumen ja bekanntlich als Symbolträger für das sich erneuernde Leben sowie für Schönheit und Liebe gelten.

Dieser Brauch, der vor allem in England und den Vereinigten Staaten beheimatet ist, fällt „zufällig“ mit dem Bombenhagel der Nacht vom 13. auf den 14. Februar 1945 zusammen, als Dresden durch alliierte Luftangriffe mit Brandbomben quasi dem Erdboden gleich gemacht wurde. Dresden ist auch heute noch Sinnbild eines eskalierten Krieges, der sogar vor Frauen und Kindern nicht mehr Halt machte. Obwohl die Alliierten wussten, dass sich in deutschen Städten keine Soldaten mehr aufhalten, haben sie bewusst einen gezielten Völkermord in Kauf genommen, indem sie vor allem Frauen und Kinder nebst Kriegsflüchtlingen förmlich eingeäschert haben. Man hatte die Absicht, das deutsche Volk völlig auszurotten, was den Aufzeichnungen von Churchill, dem damaligen britischen Premierminister und späteren Nobelpreisträger, zu entnehmen ist.

Offenbar um diese Vergeltungsmaßnahme aus dem Gedächtnis der deutschen Seele zu löschen, wurde dieser „Feiertag“ den noch in diesem Lande verbliebenen Überlebenden förmlich zwangsverordnet. Und so versucht man heute mit Blumen die unsägliche Tragödie und den blinden Völkermord, der in diesem Land gezielt betrieben wurde, zu übertünchen.

Wenn man die Sache aus ganzheitlicher Perspektive betrachtet, lässt sich auch erklären, warum gerade in Sachsen die rechte politische Szene aktiver ist als anderswo in der Republik. Die von den Alliierten durchgeführte Zwangsentnazifizierung konnte in der ehemaligen DDR nicht in der Konsequenz betrieben werden, wie das im ehemaligen westlichen Teil Deutschlands durch Adoption des amerikanischen Way-of-Life geschehen ist.

Im Grunde ist es eine Schande, dass wir uns heute noch für dieses uns zugefügte Leid schämen müssen. Ich wehre mich dagegen, eiskaltes Abrichten wehrloser Frauen und Kinder allein den Deutschen im 2. Weltkrieg zuzuschreiben. Das beruht wohl auf Gegenseitigkeit, wie Dresden, Würzburg oder Nürnberg eindrucksvoll demonstrieren. Und mit dem Argument, wir hätten doch schließlich mit dem Krieg begonnen, lässt sich dieser gewissenlose Mord an Frauen und Kindern in deutschen Städten in den Jahren 1944 und 1945 jedenfalls nicht rechtfertigen.

Der Valentinstag ist eine Zwangsimpfung, die von dem ablenken will, was am 14. Februar 1945 in Dresden und anderswo in Deutschland geschehen ist.

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