Kein Europa der Regionen!

Die Vereinigten Staaten von Europa
Die Vision von Martin Schulz: Die Vereinigten Staaten von Europa. Einfalt statt Vielfalt, Gleichschaltung statt Individualität, Normen statt Freiheiten, Euodiktatur statt Bürgerbeteiligung. Wie lange lassen wir uns noch von konzerngesteuerten Technokraten unser Leben diktieren und unsere Lebensqualität beschneiden?

Souveräne Mitgliedsstaaten in Europa sind von unseren Technokraten der Konzerndiktatur in Brüssel nicht erwünscht

Ich habe mich im Artikel »Das Ende der Meinungsfreiheit« nicht zu weit aus dem Fenster gelehnt, als ich den wachsenden Totalitarismus in Brüssel erwähnte. Am Beispiel der gescheiterten Unabhängigkeitsbestrebungen der Katalanen und dem jetzt im Exil lebenden katalonischen Präsidenten Carles Puigdemont wurde offenbar: Ein Europa der Regionen existiert vielleicht auf dem Papier, aber nicht in der Realität! Souveräne Mitgliedsstaaten in Europa wird es in Zukunft nicht geben. Ein freies und von Bayern unabhängiges Franken sicher auch nicht.

Der sympathische Katalane reiht sich nun nahtlos ein in die Liste gescheiterter Freiheitskämpfer und Unabhängigkeitsaktivisten. Er scheiterte ebenso wie Sir William Wallace, schottischer Highlander, hingerichtet 1305. Sophie und Hans Scholl, Freiheits- und Widerstandskämpfer, hingerichtet 1943. Dag Hammarskjöld, UNO-Generalsekretär, vermutlich durch ein Attentat 1961 ermordet. Mahatma Gandhi, indischer Freiheitskämpfer und Pazifist, erschossen 1948. J.F. Kennedy, amerikanischer Präsident, erschossen 1963. Che Guevara, Revolutionär, erschossen 1967. Martin Luther King, amerikanischer Bürgerrechtler, erschossen 1968. John Lennon, Popikone und Friedensaktivist, erschossen 1980. Olof Palme, schwedischer Ministerpräsident, erschossen 1986. Nelson Mandela, südafrikanischer Präsident, fast 30 Jahre in Haft. Carles Puigdemont, katalonischer Präsident, ins Exil verbannt 2017.

Sie alle teilen ein gemeinsames Schicksal: Sie engagierten sich für Frieden, Freiheit, Unabhängigkeit sowie für neue Wege in der Gesellschaft und stellten daher eine Gefahr für das Etablishment dar, nach dem Motto: Es kann nicht sein, was nicht sein darf. Ergo wurden diese Geister eilig eliminiert oder zeitgemäß durch Schauprozesse aus dem Amt enthoben, denn was unser Neokapitalismus nicht braucht, sind freiheitliche Denker, intellektuelle Aufrührer und unangepasste Quertreiber. Damit dieser Prozess nicht aus dem Ruder läuft, werden möglichst unauffällige, angepasste und minder intelligente Menschen ins Land geschleust. Die dabei entstehenden sozialen Entgleisungen, etwa in Form von Kleinkriminalität oder religiösem Terrorismus werden stillschweigend in Kauf genommen. Das Einheitseuropa des 21. Jahrhunderts will Menschen, die still halten, sich anpassen, ihrem Beruf nachgehen, viel konsumieren und möglichst nicht über das Leben nachdenken.

Und so bestätigt sich wieder einmal die von Gustave Le Bon, französischer Psychologe, aufgestellte These: „Nie haben die Massen nach Wahrheit gedürstet. Von den Tatsachen, die ihnen missfallen, wenden sie sich ab und ziehen es vor, den Irrtum zu vergöttern, wenn er sie zu verführen vermag. Wer sie zu täuschen versteht, wird leicht ihr Herr, wer sie aufzuklären sucht, stets ihr Opfer.“ Willkommen in der Welt der Lämmer …

Autor: ©01.18 André Hammon