Frauen und Gesundheit…

Unterschiedliche Studien kommen zu dem Ergebnis, dass sich Frauen weitaus mehr um ihre Gesundheit bemühen als Männer. Im Falle einer Erkrankung, so die Untersuchung weiter, haben Frauen anscheinend einen bewussteren Zugang zu inneren, körperlich-seelischen Vorgängen und finden oft intuitiv das richtige Mittel, um wieder gesund zu werden. Eine Erklärung dafür – ob sich das bewusstere Wahrnehmen endogener Prozesse z.B. aus der Menstruations – und Gebärfähigkeit der Frau ableiten lässt oder etwa mit ihrer tragenden Rolle als sozialer Mittelpunkt der Familie zusammenhängt – bleibt die Evaluation schuldig.

Auch wenn Männer keine so deutlich spürbaren körperlichen Zyklen haben wie Frauen, sind sie auf alle Fälle besser in der Lage, vorbeugende Maßnahmen zur Erhaltung der Gesundheit zu ergreifen und Krankheiten zu bewältigen, wenn sie sich mehr mit sich selbst beschäftigen. Achtsamkeit im Selbstumgang und die Erkenntnis psychodynamischer Prozesse sind demnach für die Erhaltung der Gesundheit unabdingbar! So stellt diese Studie jedenfalls einen Zusammenhang zwischen psychologischem Verständnis und dem Umgang mit Krankheiten her, was einem der Leitsätze der Komplementärmedizin entspricht.

In gesundheitlichen Belangen sind die Frauen den Männern offensichtlich eine Nasenlänge voraus. Die Männer lassen sich in aller Regel lieber versorgen und weisen daher massive Bewusstseinslücken im Umgang mit körperlichen und seelischen Unpässlichkeiten auf. Der Studie nach zählen allein stehende Männer zur absoluten gesundheitlichen Risikogruppe mit gesellschaftlichen Abstiegsperspektiven. Unter dieser Prämisse haben die Männer ihre Emanzipation noch vor sich und sie sind gut damit beraten, hier von den Frauen zu lernen …

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