Die Kehrseite der Zuwanderung

Freie Fahrt für Asylanten
Freie Fahrt für Asylanten nach Deutschland.
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Kritische Fragen zur aktuellen Immigration von Flüchtlingen in Deutschland

Berechtigt Asyl suchende Menschen sollen in einer friedlich entwickelten Gesellschaft wie Deutschland Hilfe und Zuflucht finden können. Kein Mensch wendet ohne Grund seiner Heimat den Rücken, gibt sein soziales Umfeld auf und hinterlässt Hab und Gut. Nächstenliebe und soziale Verantwortung anderen Menschen gegenüber sind aber nur die eine Seite der Medaille. Die andere ist die unkalkulierbare soziale, psychologische, religiöse, wirtschaftliche und ökologische Dimension der Zuwanderung, die eine bestehende Gesellschaft zwangsläufig im Guten wie im Schlechten beeinflusst, vor allem wenn es sich hier meist um von Krieg traumatisierte Menschen handelt.

Aktuell besitzen ca. 22 % der deutschen Bevölkerung einen Migrationshintergrund, was den gesellschaftlichen Leitindex einer demokratisch-liberalen Gesellschaft bereits auf eine harte Probe stellt. Mit der aktuellen Zuwanderung inklusive dem drohenden Nachzug von Partnern und Verwandten dürfte die Grenze der Überfremdung einer Gesellschaft erreicht sein. In der Folge ist es schon aufgrund dessen nicht hilfreich, die Zuwanderung rein aus der Brille des „Gutmenschen“ zu sehen, wie dies von Politik, Medien und vielen prominenten Moralfaschisten aus Film, Funk und Fernsehen proklamiert wird, die ausschließlich mit der Not der Flüchtlinge argumentieren und die Ängste der betroffenen Gesellschaft außer Acht lassen. Es ist berechtigt, kritische Fragen zu stellen und bestimmte Dinge einzufordern, damit aus dem noch pluralen Miteinander keine gespaltene Gesellschaft wird, wie sich dies im Moment leider abzuzeichnen scheint.

Unter den Asylanten befinden sich viele Analphabeten
Die meisten Zuwanderer sind gering bis überhaupt nicht ausgebildet. Viele sind Analphabeten.
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Ein Heer billiger Arbeitskräfte?

Flüchtlinge und Zuwanderer stellen ein immenses Potenzial billiger Arbeitskräfte dar, die Deutschland wirtschaftliche Vorteile sichern. Das Mindestlohngesetz war wirtschaftlich nie gewollt und wurde allein unter dem Druck der Gewerkschaften angesichts eines Überangebotes an Arbeitsplätzen aufgrund guter wirtschaftlicher Daten der letzten Jahre umgesetzt. Ich sehe jetzt schon das von der GroKo beschlossene Mindestlohngesetz in Auflösung begriffen. „Asylanten als wirtschaftlich forcierter Faktor des Lohndumpings!“ Mit einer gerechneten Zuwanderung von einer Million Flüchtlingen allein in 2015, ohne den familiären Nachzug einzukalkulieren, werden die Karten neu gemischt. Anstatt Kassiererinnen in Discountern ein anständiges Gehalt zu zahlen, werden wir in Zukunft dort wohl überwiegend ausländische Mitarbeiterinnen vorfinden, die froh sind, überhaupt eine Arbeit zu haben und vor allem niedere Arbeiten und Überstunden ohne Widerspruch leisten. Man braucht kein Visionär zu sein, um das voraussehen zu können. Das gilt ebenso für andere schlecht bezahlte Jobs in Bereichen wie Altenpflege, Gastronomie oder Handwerk. Flüchtlinge könnten dazu benutzt werden, die Lohnkosten wieder zu senken und das Stellenüberangebot mit schlecht qualifiziertem Personal auszugleichen, wie das in vielen sozialen Berufen wie der Altenpflege bereits heute schon der Fall ist.

Die optimistischen Prognosen der Bundesregierung, dass mit dem Flüchtlingsstrom gut bis sehr gut ausgebildete Fachkräfte ins Land kommen, werden bei der Erfassung der Asylanten in den Unterkünften nicht bestätigt. In erster Linie wandern gering bis nicht ausgebildete Kräfte nach Deutschland ein! Dieser Anteil wird auf etwa 65 % geschätzt. Weitere Auswertungen persönlicher Papiere bescheinigen zudem einen hohen Anteil von fast 20 % an Analphabeten. Menschen, die weder lesen noch schreiben kennen wir in unserem Land faktisch nicht mehr. Die von der Wirtschaft propagierten guten wirtschaftlichen Perspektiven durch Zuwanderer beruhen nicht auf dem objektiven Bild der tatsächlichen Qualifikationen. Wir werden also absichtlich von den Medien getäuscht, was dem Unwort Lügenpresse eine weitere Dimension verleiht. Da ich selbst viele Jahre als Bildungsberater bei der Arbeitsagentur tätig war, wird jetzt schon deutlich, dass auf Dauer wenigstens 80 Prozent der Flüchtlinge ohne Arbeit bleiben werden und daher unserem Sozialsystem dauerhaft zur Last fallen.

Wer heute einen Besuch bei der Arbeitsagentur macht kann sich bereits ein Bild von der Dominanz ausländischer Bürger in den Warteräumen machen. Ich prophezeie daher schon bald einen Kollaps der Sozialsysteme, zumal die gute wirtschaftliche Entwicklung der letzten Jahre deutlich abflaut und die Prognosen langfristig negativ sind. Dies wird die Steuereinnahmen der nächsten Jahre reduzieren und dazu führen, dass das von der großen Koalition festgeschriebene Ziel der Schuldenfreiheit ab 2016 nicht erreicht wird und die Bundesregierung Kredite zur Finanzierung der Soziallast aufnehmen muss. Eine weitere Neuverschuldung ist bei der Flut von Zuwanderern daher unvermeidbar! Interessant ist in dem Zusammenhang auch die zunehmende Gettoisierung von Stadtteilen in Großstädten, so genannten Clustern, mit einem hohen Anteil ausländischer Mitbürger, in denen sich unsere Polizeikräfte bereits zurückgezogen und die Kontrolle aufgegeben haben. In diesen Parallelgesellschaften herrscht heute praktisch eine Form der Anarchie. Dort wird weder Deutsch gesprochen noch sind die Bewohner am politischen und gesellschaftlichen Geschehen der BRD interessiert. Zudem ist dort die Wahlbeteiligung gleich null!

Ich werde daher den Eindruck nicht los, dass die Zuwanderung nach Deutschland von gewissen Mächten gewollt ist, um die wirtschaftliche Kraft Deutschlands zu drosseln und langfristig zu schwächen. Ich finde keine andere vernünftige Erklärung dafür, warum nur Deutschland die Zuwanderung gewährt, während unsere europäischen Nachbarn ihr nationales Ego stärken und die Verantwortung gegenüber Hilfe suchender Menschen ablehnen. Europa hat in der Flüchtlingsfrage absolut versagt. Der Zusammenhalt beruht offenbar nur auf wirtschaftlichen Hilfen, die Deutschland als größter Nettozahler einbringt.

Daher gilt es, unbedingt die Einhaltung der erreichten gesellschaftlichen Standards im Auge zu behalten und gleichzeitig die qualifizierte Ausbildung der Flüchtlinge zu fördern und ihre Integration voranzutreiben, indem ihre in den Herkunftsländern erreichte Qualifikation stärker berücksichtigt und anerkannt wird. Dabei dürfen wir uns nicht scheuen, die rechtlich oder wirtschaftlich Perspektivlosen mit der Realität zu konfrontieren. Menschen ohne Qualifikation oder ohne Bereitschaft und Eignung zu einer entsprechenden Qualifizierung werden auch in diesem Land keine Perspektiven finden. Es kann daher nicht sein, dass diese Menschen auf Dauer unser Sozialsystem in Anspruch nehmen können.

Hauptsächlich junge Männer werden stellvertretend für ihre Familie nach Deutschland geschickt.
Hauptsächlich junge Männer werden stellvertretend für ihre Familien nach Deutschland geschickt. Der Nachzug der Restfamilie ist nur eine Frage der Zeit.
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Nachwuchs für eine alternde Gesellschaft?

Eines ist sicher: Die Deutschen sterben aus. Eigentlich wäre es geboten, die Ursachen zu analysieren und zu fragen, warum wir eine Gesellschaft errichtet haben, die Kinder als Belastung empfindet. Die Zuwanderung lässt dieses Problem zunächst in den Hintergrund treten, was die in die Jahre gekommene Rentenkasse auf der Basis des Generationenvertrages freuen wird. Wir werden also wegen der guten wirtschaftlichen Aussichten in Zukunft nicht weniger, sondern mehr Menschen in diesem Land sein als bisher und gehören damit zu den am dichtesten besiedelten Regionen dieses Planeten.

Dies wird die Preise für Wohnraum sowie für Grund und Boden in Deutschland weiter ins Unermessliche hochtreiben. Normalverdiener und die immer weiter schrumpfende Mittelschicht werden sich daher in nächster Zeit kein Eigenheim mehr leisten können, da die Grundstückspreise höher als die reinen Baukosten sein werden. Natürliche oder gar wilde Landstriche werden wir in diesem Land kaum mehr vorfinden. Der Ausländeranteil in Städten wird auf über 50 % ansteigen und gutsituierte bzw. deutschstämmige Bürger werden weiter aufs Land flüchten. Den klassischen Deutschen wird man also in Zukunft auf dem Lande, Ausländer primär in den Städten finden.

Was bislang außerdem zu wenig beachtet wurde, ist das ungleiche Verhältnis der Geschlechter bei den Flüchtlingen. Es kommen doppelt so viele Männer wie Frauen nach Deutschland. Ein Ungleichgewicht der Geschlechter führt zwangsläufig zu Spannungen, vor allem weil hauptsächlich junge und hormongesteuerte Männer nach Deutschland kommen. Schon kann man in Foren darüber lesen, dass junge Frauen bei Abendveranstaltungen zunehmend belästigt werden und in der Folge solchen Events fern bleiben. Leider lässt sich dieser geschlechtsungleichgewichtige Aspekt derzeit nicht effektiv steuern, und Lösungen werden noch nicht thematisiert. Das drohende Übergewicht männlich Geborener wird das soziale System aus dem Gleichgewicht bringen und weitere gesellschaftliche Probleme verursachen, für die es keine Erfahrungswerte gibt. Die Familienpolitik in China lässt jedenfalls jetzt schon erahnen, was passiert, wenn statistisch zwei Männer sich eine Frau teilen müssen. Ein natürliches Phänomen ist dieser Zustand nicht.

Uns unverständliche Praktiken der Huldigung des Propheten. Zitat Mohammed:
Uns unverständliche Riten der Huldigung des Propheten. Zitat Mohammed: „Wer auch immer den Islam verlässt, töte ihn.“
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Kompatibilität der religiösen Weltbilder?

Etwa 61 % der nach Deutschland einwandernden Migranten gehören dem islamischen Glauben an. Viele Errungenschaften der Gesellschaft, die in den letzten Jahrzehnten erkämpft wurden, wie Glaubensfreiheit, Emanzipation der Frau oder die Gleichstellung lesbischer und schwuler Paarbeziehungen sind mit dem Islam nicht vereinbar. In Ägypten wurde z.B. 2015 eine heimlich eingegangene Homoehe mit 3 Jahren Freiheitsentzug geahndet. Homosexuelle werden in muslimischen Gesellschaften diskriminiert, verfolgt, bestraft und gefoltert. Ist der islamische Glauben mit unserer Gesellschaft einer freien Sexualität vereinbar? Nein!

Unter diesem Aspekt wäre Deutschland besser mit einer Million Buddhisten gefahren, die einer friedlichen Religion angehören, die die Welt nicht in Gut und Böse aufteilt. Der buddhistische Glauben verhindert vom Grundprinzip her schon eine Radikalisierung und Ideologisierung der Inhalte. Stattdessen wird dieses Land mit islamistisch-fundamentalistischem Gedankengut geflutet, das erstens dringend therapiebedürftig ist und zweitens mit den Auffassungen einer aufgeklärten modernen Industriegesellschaft wie der unsrigen nicht kompatibel ist. Selbst muslimische Gastarbeiter, die mit ihrer Familie schon mehr als eine Generation in Deutschland leben, verfolgen immer noch streng die moralischen Prinzipien einer antiquierten und falsch verstandenen Religion. Der Sufismus, ein spiritueller Zweig des heutigen Islam, ist in seiner Anschauung liberaler, aufgeklärter und fortschrittlicher als der Koran dieser Zeit.

So sind wir heute Zeugen einer radikalen Veränderung unserer Gesellschaftskultur, die sich durch lange Epochen von Glaubenskriegen, bürgerlicher Revolution und Säkularisation zu einer fortschrittlichen Gesellschaftsform entwickelt hat. Der von unseren Vätern und Müttern geschaffenen und hart erarbeiteten freiheitlichen und friedlichen Demokratie, die Glauben und Politik im Wissen um deren Unvereinbarkeit trennt, steht nun der islamische Gottesstaat gegenüber, wie er von radikalen Islamisten gefordert wird. Mit geschätzten 10.000 Salafisten in Deutschland hat sich die Zahl der Freiheitsgegner seit 2013 vervierfacht.

Angesichts der zunehmenden Radikalisierung auf beiden Seiten gilt es für die Politik, den Dialog zu fördern, Bildung und Aufklärung für alle zu ermöglichen, die Einhaltung rechtsstaatlicher Normen einzufordern und klare Worte zu finden. Der frühere Bundespräsident Christian Wulff hat in dieser Hinsicht leider mangelndes Gespür für die Realität bewiesen. Islamische Mitbürger mögen inzwischen zu Deutschland gehören, aber nicht „der Islam“ mit seiner ungeklärten Haltung zu Demokratie, Menschen- und Frauenrechten, und schon gar nicht die Scharia!

In arabischen und asiatischen Ländern ist praktisch kein Umweltbewusstsein entwickelt worden
In arabischen und asiatischen Ländern ist praktisch kein Umweltbewusstsein vorhanden.
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Verwässerung unserer ökologischen Standards?

Wer an einem sonnigen Sonntag im Stadtpark der türkisch domestizierten Stadt Fürth einen Abendspaziergang macht, wird sich rasch der ökologischen Dimension bewusst. Umweltbewusstsein ist in den meisten Herkunftsländern der Migranten und Flüchtlinge so gut wie überhaupt nicht vorhanden – meist hatten sie dort andere Sorgen. Die seit den siebziger Jahren des letzten Jahrhunderts hart erarbeiteten Umweltstandards drohen daher durch die massive Zuwanderung verwässert zu werden. Migranten werden bei Anerkennung ihres Asylantrags nicht automatisch auf Umweltbewusstsein geschult. So kann man häufig beobachten, dass Menschen fremdländischer Herkunft ihre leeren Bierdosen oder Plastikflaschen samt Zigarettenstummeln achtlos in den Fluss werfen oder den Verpackungsmüll auf dem Gehsteig der Stadtreinigung überlassen.

Aufklärung und Umwelterziehung sind also wichtige Aufgaben, die bereits in den Erstunterkünften der Flüchtlinge in Angriff genommen werden sollten. Das beginnt bei der Mülltrennung, Abfallbeseitigung und Energieeinsparung, hört dort aber noch lange nicht auf.

Soziale Ungerechtigkeit durch Flüchtlinge?

Die hohen finanziellen Aufwendungen für die Flüchtlinge lassen sich derzeit nur schwer kommunizieren, was politische Bewegungen wie die PEGIDA auf den Plan ruft. Seit Jahren ist die Wohnungsnot in Ballungsräumen bekannt, vor allem aufgrund von Versäumnissen im sozialen Wohnungsbau. Trotz überfüllter Kassen hat die Regierung bisher keine Programme zur Schaffung von preisgünstigem Wohnraum für sozial Schwache aufgelegt. Wie lässt sich erklären, dass deutsche Studenten zu dritt in Einzimmerapartments hausen müssen, während zahlreiche Flüchtlinge vom Staat, also von uns Bürgern, subventionierte Wohnungen angeboten bekommen? Hier stellt sich die Frage, wie wir mit unserem wichtigsten Zukunftskapital, unseren Studenten, umgehen. Deutschland hat im globalen Wettbewerb nichts anderes zu bieten als Innovation und Bildung und kann sich nur mit gut ausgebildeten Menschen einen Vorsprung sichern. Doch das ist der Großen Koalition offensichtlich von sekundärer Bedeutung. Wir geben lieber Milliarden für Flüchtlingshilfe aus, anstatt die wachsende soziale Schieflage im Land zu korrigieren.

Ebenso lässt sich nicht erklären, warum eine zunehmende Anzahl an Rentnern, die zum Teil ihr Leben lang Beiträge in die Sozialversicherung einbezahlt haben, nun weniger Geld zur Verfügung haben als neu ankommende Flüchtlinge. Oder schauen wir auf die vielen obdachlosen Frauen und Männer, die vielleicht in ihrer Vergangenheit unser soziales System durch Beiträge unterstützten und heute durch Schicksalsschläge ohne Wohnsitz und finanzielle Hilfen leben. Wollen wir so unwürdig mit Menschen umgehen, die ihr Leben lang zu unserer Gesellschaft beigetragen haben? Die daraus entstehenden sozialen Spannungen werden sich in den nächsten Jahren entladen und dieses Land zunehmend destabilisieren. Offenbar ist das so gewollt. Vielleicht ist Deutschland in der EU zu mächtig und wird daher mit dem Flüchtlingsproblem in eine wirtschaftliche Destabilisierung getrieben. Dies würde auch erklären, warum sich in Europa kein anderes Land außer Schweden mit uns solidarisch erklärt. Ich betrachte mit Sorge das Anwachsen von Rechtspopulisten, das wir heute bereits in Österreich, Polen und leider auch in Frankreich durch Marie Le Pen beobachten können. Die Flüchtlingspolitik hat offenbart, dass Europa keine Solidargemeinschaft, sondern eine reine Wirtschaftsunion ist. Ich erkläre den europäischen Geist der gemeinsamen Werte für gescheitert. Das ist eine fatale und falsche Entwicklung!

Beeinflussen traumatisierte Menschen das kollektive Bewusstsein?

In der Tat ist seit der uferlosen Zuwanderung von Flüchtlingen eine massive Veränderung des Lebensgefühls in Deutschland zu bemerken. Auch wenn dies bislang noch kaum thematisiert wurde, hat das Thema Angst unsere Gesellschaft inzwischen fest im Griff. Die zu uns kommenden Menschen erinnern uns an bekannte Traumatisierungen der beiden Weltkriege im letzten Jahrhundert. Verfolgung und Vertreibung sind auch ein Teil unserer eigenen Geschichte. Die Flüchtlinge erwecken diese kollektiven Prägungen wieder zum Leben. Im Umgang damit lassen sich grundsätzlich zwei Verhaltensweisen ausmachen.

Während die eine Seite dazu tendiert, durch aktive Unterstützung der Flüchtlinge unbewusste Ängste und Schuldgefühle wegen der Naziherrschaft zu lindern, drückt die andere Seite ihre Angst vor kollektiver Überwältigung lauthals durch primitive oder aggressive Parolen aus und versucht das Erreichte mit aller Kraft gegen fremde äußere Einflüsse zu verteidigen. Das Volk spaltet sich quasi in zwei Lager, wobei der passive Pol die Schuld des Holocaust und des damit verbundenen schlechten Gewissens durch gute Taten besänftigt, während der Gegenpol sich nicht mehr länger mit der Rolle des Bösewichts identifizieren will und aus ehemaligen Vertriebenen Vertreibende macht.

Leider vergeht seit dem letzten Weltkrieg kein Tag, an dem uns die Schuld des Nationalsozialismus nicht durch gezielte, meist ausländische Medienkampagnen vor Augen geführt wird. Man stelle sich nur einmal vor, dass in Deutschland, wie aktuell in Österreich oder Polen, rechte Nationalpopulisten ab sofort die Mehrheit im Bundestag hätten. Was meinen Sie, wie die Welt auf uns Deutsche schauen würde – vor allem die zum Teil nicht in deutscher Hand liegende Presse? Sicher nicht so gleichgültig wie bei unseren Nachbarn. Warum dürfen andere Länder schamlos ihrem Nationalismus frönen, während bürgerliche PEGIDA-Anhänger hierzulande gleich als Rechtsradikale stigmatisiert werden? Hier arbeiten offensichtlich Medien und Politik Hand in Hand, um Patriotismus zu stigmatisieren und ein Bild des „Gutmenschen“ zu institutionalisieren. Dabei können sich nur Menschen, die sicher verwurzelt sind, furchtlos dem Fremden öffnen. Ich frage mich in diesem Zusammenhang ernsthaft, wie borniert man sein muss, um zu glauben, dass ein Verbot der NPD das Problem der Rechtsradikalität lösen könnte. Die Ursache liegt doch genau darin, dass wir in Deutschland keine patriotisch gesinnte Identität entwickeln dürfen.

Fazit

Nicht Asylsuchende, sondern das Krisenmanagement unserer Regierung hat in der Flüchtlingspolitik versagt. Warum die Kanzlerin, statt dem Schengener Abkommen zu folgen, allen Asylanten freie Fahrt ins Land gewährte, bleibt unausgesprochen und wird sich daher früher oder später rächen. Nur etwa 15 % der Asylsuchenden sind entsprechend qualifiziert, dass sie beruflichen Anschluss auf dem Arbeitsmarkt finden werden. Die Masse sind Analphabeten und ungelernte Hilfskräfte, die 14 Städte in der Größe meiner Heimatstadt Bamberg neu in Deutschland haben entstehen lassen. Was haben diese Menschen hier für Perspektiven? Keine!

Schon jetzt erleben wir eine Clusterbildung in unseren Städten, in denen weder Deutsch gesprochen wird noch geltende Rechtsvorschriften und soziale sowie ökologische Standards beachtet werden. Die Menschen hier in diesem Land spüren die wachsende Bedrohung durch Überfremdung und Andersgläubigkeit, die weder Säkularisation noch Aufklärung kennt. Berechtigte Proteste werden aber von der Politik wie von den Medien sofort als Auswüchse rechtsextremer Tendenzen abgestempelt. Dabei sollte die Politik den Anliegen der Bürger aufmerksam Gehör schenken, bevor Ängste und Nöte in den Untergrund abwandern und sich dort radikalisieren.

Die politische Führung in der BRD verdrängt die sozialen Probleme, die wir neben den Flüchtlingen noch immer ungelöst haben, wie Altersarmut, wachsende Obdachlosigkeit, akuter Mangel an bezahlbarem Wohnraum, Kinderarmut, Langzeitarbeitslosigkeit usw. Diesen betroffenen Menschen, die vermutlich ihr Leben lang in das Sozialsystem gezahlt haben, verwehrt der Staat seit Jahren adäquate Hilfe. Statt Wohnraum für Studenten zu schaffen, vermieten – durch den Staat, also von Ihnen und mir subventioniert – heute Hausbesitzer jede schäbig zu habende Hütte an Asylanten und verdienen sich mit den Einnahmen eine goldene Nase. Warum bekommen Asylanten Wohnraum und Studenten nicht? Warum bekommen Asylanten eine Unterkunft, während Obdachlose auf der Straße hausen? Wieso bekommen Asylanten mehr soziale Unterstützung als vielleicht so manche noch lebende Trümmerfrau, die Deutschland nach dem Krieg aufbaute und heute mit ein paar hundert Euro Rente auskommen muss? Wenn unser Staat die Sorgen und Nöte dieser Menschen nicht genauso ernst nimmt, wie die der Flüchtlinge und Migranten, ist der soziale Frieden in Gefahr.

Schließlich wird mit der Flüchtlingsfrage auch die Solidarität der europäischen Union in Frage gestellt, die durch den drohenden Grexit und Brexit sowie durch die zelebrierten nationalen Egoismen in Ungarn, Polen oder Österreich bereits schwer angeschlagen ist. Europa hat keine wirksamen Antworten auf die geopolitischen Probleme unserer Zeit und zeigt sich hilflos und zersplittert angesichts der auf uns zurollenden Konsequenzen, zumal wir in Zukunft noch zusätzlich mit Öko- bzw. Klimaflüchtlingen rechnen müssen. Ich sehe die europäischen Parlamentarier mit Lobbyisten unter einer Decke, während im Vorzimmer die Spaltung Europas von statten geht. Gemeinsame Lösungsstrategien scheinen in weite Ferne gerückt. Die Politik hat die Ernsthaftigkeit der Lage nicht mehr in Griff und ist nicht mehr in der Lage, das Land angemessen durch diese Zeit zu lotsen.

©2015 Autor: André Hammon

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Hinsichtlich dessen, dass in der islamischen Geschichte weder eine Säkularisation noch eine Aufklärung stattgefunden hat, fordere ich von unserer Bundesregierung allen Asylsuchenden und Immigranten,- unabhängig ihrer Konfession -, die Anerkennung der Leitkultur dieses Landes per Unterschrift zu bestätigen. Dazu zählen insbesondere:

  • 1. Die Anerkennung der freiheitlichen demokratischen Grundordnung der BRD
  • 2. Die Anerkennung der Meinungsfreiheit und Religionsfreiheit der BRD
  • 3. Die Anerkennung von sozialen Minderheiten wie Schwule und Lesben in der BRD
  • 4. Die Anerkennung der Trennung von Staat und Kirche (Säkularisation) in der BRD
  • 5. Die Anerkennung des Grundgesetzes (Präambel) und die Achtung der Menschenrechte in der BRD
  • 6. Die Anerkennung der Deutschen Sprache in Wort und Schrift als Voraussetzung der Aktzeptanz unserer Kultur

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