Ernährung
Es ist grotesk! Obwohl die medizinische Forschung und Rehabilitation immer weiter voranschreiten, werden die Menschen immer kränker. Laut neuester Ergebnisse der Weltgesundheitsorganisation WHO sind 80 % aller Erkrankungen auf eine ungesunde Lebensweise und ungünstige Umwelteinflüsse zurückzuführen. Im Klartext sind es also vor allem die ernährungsbedingten Zivilisationskrankheiten, die die Statistik nach oben treiben.
Und da stoßen wir auf das nächste Paradoxon: Wir leben in einer Luxusgesellschaft und sind trotz allen Überflusses offenbar mangelernährt! Allergien, Rheuma, Steinbildungen, Infekte oder Hauterkrankungen lassen also auf ein Fehlverhalten beim Nahrungskonsum schließen. Verwundert? Dass unser Körper als Depot regelmäßig zugeführter denaturALDIsierter Lebensmittel mit der Zeit das »ist«, was man tagtäglich unreflektiert »isst«, könnte beim nächsten Gesundheitscheck doch ein Wink mit dem Zaunpfahl sein, den Ernährungsplan endlich zugunsten des allgemeinen Wohlbefindens umzustellen. Das ist nicht schwer, denn alle Ernährungsrichtungen können auf eine einfache Formel gebracht werden: Frisches, Naturbelassenes, Vitaminreiches, biologisch Angebautes und wenig Gekochtes. Dagegen sind Weißmehl, Zucker, Natrium- oder Kochsalz, Kohlehydrate und Konserven ernstzunehmende Gesundheitskiller.
Während uns in den Medien suggeriert wird, dass wir möglichst palettenreich und exotisch essen müssen, demonstrieren mehr als 5.000 Menschen auf der Welt das Gegenteil: Sie leben nur noch von 'Prana' - also der reinen Lichtnahrung. Allein in Deutschland bekunden über 2.000 'Prana' -Interessierte, bald ganz frei von Nahrung und Trinken sein zu können; ein Thema, das wir in dieser Ausgabe näher beleuchten. Dieses Phänomen zeigt, dass es bei der Ernährung nur um die »Information« im Essen, also um die Qualität des Inhalts geht. Bei guter Ernährung brauchen Sie somit weniger als Sie glauben, leben dafür aber gesünder, vitaler und energiereicher als Sie denken. Auf den nächsten Einkauf bezogen könnte das bedeuten, dass Sie im Biomarkt bereits mittelfristig günstiger einkaufen, wenn Sie die Kosten für die gesundheitliche Rehabilitation von Industriefood nicht mehr einbeziehen müssen. Wenn das angesichts steigender Lebenshaltungskosten kein Grund zur Einsicht ist?
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